Gemeinschaftlicher Wiesenvogelschutz (GWS)
Der gemeinschaftliche Wiesenvogelschutz ist ein Förderprogramm des Umweltministeriums Schleswig-Holsteins (MEKUN SH), das seit 1999 aktiv ist und Politik, Landwirte und Gebietsbetreuer zusammenführen soll. Die fachliche Gesamtaufsicht hat das Michael-Otto-Institut des NABU in Bergenhusen, für jeweils ein bestimmtes Gebiet Verantwortliche verfassen jährlich einen Bericht. Für Föhr ist dies Frank Hofeditz aus Husum (Als Gebietsbetreuer waren/sind u.a. Mitglieder der Inselgruppe tätig, die den Kontakt zu ihren Landwirten pflegen.). Aktuell (2/26) liegt der Beitrag aus 2024 vor: Sachbericht GWS Föhr (PDF)
Bezüglich der Uferschnepfen, auf die das Programm besondere Bedeutung legt, wurde beobachtet, dass es nach einem Rückgang der Population auf ein Minimum 2014 inzwischen wieder zu einem Anstieg und einer gewissen Stabilisierung gekommen ist. Den Bruterfolg beeinflussen mehrere Faktoren wie geeignete Brutflächen, ausreichendes Vorkommen von Blütenpflanzen (Küken benötigen Insekten!), Stocherflächen (für die erwachsenen Individuen), Prädatoren sowie Störungen durch Menschen (Bewirtschaftung, Gänsevergrämung, Tourismus).
Eine gute Übersicht findet sich bei Elmeere: Effizienzkontrolle Föhr 2024 (PDF)