BUND Inselgruppe Föhr

Projekt Wertgrünland II - Fortführung der Entwicklung von artenreichem Grünland auf Föhr

Das Projekt schafft und erhält die lebensnotwendige Artenvielfalt. Eine Million Individuen leben auf einem Hektar Wiese. Artenreiches Grünland ist gerade in vornehmlich ackerbaulich genutzten Regionen wie in Schleswig-Holstein stark gefährdet. Grünland, also Wiesen und Weiden, speichert im Schnitt etwa doppelt so viel Kohlenstoff wie ein Ackerboden. Wir sichern letzte extensiv genutzte Wiesen und Weiden und sind dabei Vorbild für zukünftige Grünland-Bewirtschaftung im Einklang mit der Natur.

Hier finden Sie den Projektplan für Wertgrünland Föhr II

Erwartete Wirkung

Bisher intensiv landwirtschaftlich genutzte Grünlandflächen, die vornehmlich mit für Vieh nahrhaftem Weidelgras in Monokultur angelegt wurden, werden in die extensive Bewirtschaftung (u.a. keine Düngung, kein Pestizideinsatz, spätes Mähen zum Schutz der Wiesenvögel) genommen. Kartierungen der Weiden geben den Ist-Zustand wieder und stellen die Grundlage für Biotopgestaltende Maßnahmen. Hierzu gehören die Vorbereitungen der Flächen durch Wiederherstellung der ursprünglichen Feuchtigkeit mit Verschließen von Senken, die in Entwässerungsgräben führen, wie auch die Wiederherstellung von Tränkekuhlen. Das Mähen von auf Föhr vorhandenen artenreichen Wiesen und das Übertragen des geernteten Heus inkl. deren Samen aus besonderen Kräutern und Gräsern in Kombination mit der Einsaat von Regio-Saat stellt einen grundlegenden Baustein zur Wiederherstellung von bunten, lebendigen und vielfältigen Wiesen dar.

Impressionen des Wertgrünlands II

Gefördert durch