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Entwicklung von artenreichem Grünland

Anfang August haben wir weitere 7 Hektar artenreiches Grünland in der Föhrer Marsch entwickelt. Biotopgestaltende Maßnahmen, Einbringung von gebietsheimischer Saat und Übertragung von Mahdgut von als Wertgrünland kartierten Flächen schaffen weitere Lebensräume in der agrarisch genutzten Kulturlandschaft. Bisher konnten wir somit seit Projektbeginn 2020 bereits 300.000 Quadratmeter artenreiches extensives Grünland auf Föhr anlegen und schützen.

 
Pflege der innerörtlichen Blühwiesen

Im August und September konnten wir unsere Blühflächen in Wyk und in den Dörfern nachhaltig mit unserem Balkenmäher mähen und händisch das Heu abharken. Die Flächen haben sich gut entwickelt und weisen trotz extremer Trockenheit eine schöne Artenvielfalt auf. Auf zwei privaten Flächen auf Föhr-Land haben wir eine Nachsaat durchgeführt.

Schutzgebiet Godelniederung – Spülsaummonitoring

Seit September führen wir wieder unser zweiwöchentliches Spülsaummonitoring im Schutzgebiet Godelniederung durch. Wir zählen den angespülten Müll aus dem Meer und die Totvögel. Die Daten veröffentlichen wir in unserem Blog und leiten sie an die Schutzstation Wattenmeer weiter.

Sperrgutbasar sucht Unterstützung

Seit über 30 Jahren kümmern sich ehrenamtliche Helfer im Sperrgutbasar um die Organisation dieser Institution. Wer gern mit anpacken möchte oder mal Zeit hat, um Altkleider zu verladen, meldet sich gern direkt bei Renate. (04681/2106)

 

Vogelkiek-Veranstaltungen

Herbst ist Vogelzug-Zeit, ein wunderbares Naturschauspiel und unter anderem in der Godelniederung lassen sich spektakuläre Beobachtungen machen. Föhrer Nationalparkrangerin Leonie Dittmann bietet hierzu spannende Führungen an. Weitere Infos und Termine hier: http://www.westkuesten-vogelkiek.de/programm/

Studie: Deutschland in Biodiversitätsliste fast EU-Schlusslicht

Deutschland hinkt einer Analyse zufolge bei der Ausweisung strenger Naturschutzgebiete im europäischen Vergleich weit hinterher. Die Bundesrepublik liege mit derzeit nur 0,6 Prozent ausgewiesener Schutzfläche auf dem drittletzten Platz der 27 EU-Staaten, teilte die Universität Bologna mit. Nur Belgien (0,1 Prozent) und Dänemark (0,2) schneiden demnach schlechter ab. Spitzenreiter Luxemburg hat der Auswertung zufolge 36,3 Prozent seiner Fläche als strenge Schutzgebiete ausgewiesen. Dahinter folgen Schweden (10,1), Finnland (9,6), Lettland (5,7) und Italien (5,1). Hier geht es zur Studie.

Klage des BUND bestätigt rechtliche Unwirksamkeit von Bebauungsplänen nach §13b Baugesetzbuch (BauGB)

Seit Jahren weisen der BUND und andere Umweltverbände auf erhebliche Rechtsbedenken bei der Anwendung des seit 2017 wirksamen §13b BauGB hin. Dieser Paragraf hat es Gemeinden ermöglicht, Bebauungspläne, ohne die ansonsten vorgeschriebene Umweltprüfung mit Umweltbericht und Ausgleich für die Eingriffe in den Naturhaushalt zu beschließen und umzusetzen.
Der BUND Landesverband Baden-Württemberg hatte im Juli nach einem langen Rechtsstreit endlich vor dem Bundesverwaltungsgericht Erfolg: Der Verzicht auf die Umweltschutzregelungen verstößt gegen EU-Recht. Diese wichtige Entscheidung im Sinne des Umweltschutzes und des Gemeinwohls hat auch Auswirkungen auf Schleswig-Holstein. Zur Pressemitteilung

EU-Empfehlung für Glyphosat gefährdet Menschen und Artenvielfalt

Die EU-Mitgliedstaaten wollen Mitte Oktober darüber entscheiden, ob die am 15. Dezember auslaufende Glyphosatzulassung erneuert weren soll. Die Organisation Pestizid Aktions-Netzwerk weißt darauf hin, daß eine neue wissenschaftliche Studie schwerwiegende Mängel in der EU-Gesundheitsbewertung von Glyphosat belegt und deutlich mache, daß die europäische Chemikalienagentur ECHA (European Chemicals Agency) die Karzinogenität von Glyphosat nicht angemessen bewertet und sein Potenzial, Krebs zu verursachen, unterschätzt hat.

Buchtipp: Aufbäumen gegen die Dürre

Funktionierende Wasserkreisläufe schützen vor den Folgen des Klimawandels. In ihrem neuen Buch zeigen Ute Scheub und Stefan Schwarzer (»Die Humusrevolution«), wie wir dafür Böden, Wälder, Flüsse, Moore und ganze »Klimalandschaften« renaturieren können. Das kühlt spürbar, produziert mehr und gleichmäßigeren Regen, kann riesige Mengen Treibhausgase speichern und die Artenvielfalt fördern.

https://www.oekom.de/buch/aufbaeumen-gegen-die-duerre-9783987260209

 

 

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